Die Abfüllungen der schwedischen Destillerie Agitator sind in Deutschland bisher noch gar nicht so bekannt und insgesamt leider sehr wenig präsent. Das finde ich sehr schade, denn ich habe inzwischen bei den halbjährlich stattfindenden Whisky & Rum Festivals im Bordershop in Puttgarden schon an diversen Agitator-Tastings teilgenommen und alle dort erhältlichen Abfüllungen probiert. Ich persönlich finde die Qualität extrem hoch und mir gefallen die verschiedenen Bottlings sehr gut. Im vergangenen Jahr erhielt die Range Zuwachs durch den Agitator Argument: Sherry Butt, der mir schon beim Probieren in Puttgarden mit seinem Mix aus fruchtigen und rauchigen Aromen richtig gut gefallen hat. Es stand außer Frage, dass die Flasche auch in mein Regal einziehen musste, um meinen positiven Eindruck zu Hause noch einmal verifizieren zu können.
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| Auf einen Blick | |
| Destillerie | Agitator | |
| Abfüller | Originalabfüllung |
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| Abfüllung | Agitator Argument: Sherry Butt |
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| Art | Single Malt Whisky |
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| Region | Schweden |
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| Alter | NAS |
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| Alkoholgehalt | 46% |
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| Fass | Oloroso Sherry Butt und Vino de Naranja Cask |
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| Inhalt | 0,7l |
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| Preisklasse | ca. EUR 65,- |
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Sehr fruchtige Aromen strömen mir aus dem Glas entgegen, wobei vor allem Beeren und dunkle Kirschen im Vordergrund stehen. In meiner Jugend gab es einen Punica-Saft mit dem Namen "Fruchtig rot", an diesen fühle ich mich ganz klar erinnert. Anders als beim Saft von früher kommen hier allerdings noch deutlich rauchige Elemente hinzu, die außerdem von malzigen Noten und einem dezenten Kräuteraroma begleitet werden. Eine süße Mandarine rundet das Profil sehr schön ab.
Mund:
Auch am Gaumen stehen die fruchtigen Noten aus dem Sherry Cask wieder im Vordergrund. Es gibt spannende Beeren-, Kirsch- und Pflaumenaromen, die von einer ausgeprägten Süße begleitet werden. Erst danach kommt eine dezente Rauchnote hinzu, die aber auch wieder von Mandarinen und Orangen begleitet werden. Dezente Gewürze wie Pfeffer und Muskat bleiben im Hintergrund.
Abgang:
Der Whisky bleibt relativ lange hängen und bietet weiterhin seine tollen roten Fruchtaromen, gleichzeitig ist auch der dezente Rauch noch immer gut zu erkennen. Erst ganz am Ende gibt es würzige Noten, etwas Eiche und eine gewisse Trockenheit.

Fazit:
Mir gefällt die Abfüllung auch mit etwas Abstand immer noch richtig gut und ich bin nach wie vor sehr froh, dass ich eine Flasche davon mit nach Hause genommen habe. In der Nase geht es sehr fruchtig und süß los, aber auch rauchige Aromen sind deutlich erkennbar. Es ist fast so, als hätte man eine rauchige Version vom Punica Fruchtig Rot im Glas, den es früher einmal gab. Der Gaumen präsentiert sich ganz ähnlich mit verschiedenen dunklen Früchten und Zitrusaromen, jetzt allerdings in Ergänzung zum Rauch auch noch mit verschiedenen Gewürzen. Das alles zieht sich auch in den für einen 46%-igen Whisky sehr langen Abgang hinein, der erneut fruchtige Aromen, Rauch und nun auch trockene Eiche zu bieten hat.
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