Wenn man einen tollen Blended Malt Whisky mit viel Rauch sucht, dann gibt es inzwischen bereits einige Abfüllungen mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben Big Peat, Smokehead oder Scarabus gehört für mich seit Jahren auch Peat´s Beast mit in diese Reihe, wobei es hier bisher sogar Single Malts waren, die abgefüllt wurden. Unter dem letztgenannten Label hat der deutsche Importeur Kammer Kirsch im letzten Jahr aber auch einige Single Casks auf den Markt gebracht. Diese Tatsache macht Peat´s Beast nicht nur für Whisky-Nerds noch interessanter, sondern hat auch nichts an den sehr attraktiven Preisen geändert. So gab es einen 20 Jahre alten Peated Single Malt Whisky aus den Highlands mit fassstarken 53,4% für rund EUR 100,-. Nein, damit kann man ausschließen, dass es ein Islay-Whisky ist, was mir persönlich aber relativ egal ist, wenn der Inhalt passt. Schließlich gibt es auch tolle torfige Tropfen außerhalb Islays. Tatsächlich darf man wohl davon ausgehen, dass es sich hier um einen Restbestand an Fässern vom inzwischen eingestellten Jura Prophecy handelt, da Jura ja vor einiger Zeit sein Sortiment und seine Ausrichtung angepasst hat. Ich halte meine Quelle an dieser Stelle für sehr verlässlich, trotzdem wurde ich darum gebeten, einen Smiley einzufügen, was ich hiermit erledige:😏.
Freitag, 31. Juli 2026
Donnerstag, 23. Juli 2026
Rose Valley 4yo Cognac & Bourbon Cask (Malts of Germany)
Heute kommen zwei Dinge zusammen, die ich in der Vergangenheit immer als sehr positiv wahrgenommen habe. Zum einen bin ich großer Fan der Abfüllungen unter dem Label Malts of Germany, das von fünf deutschen Brennereien gegründet wurde, die ich durchweg sehr gerne mag und die verlässlich eine hohe Qualität geliefert haben. Namentlich handelt es sich dabei um Thousand Mountains, die Birkenhof Brennerei, Nine Springs, Stonewood und Singold. Zum anderen haben mir auch die bisherigen Abfüllungen von Rose Valley aus Sachsen extrem gut gefallen. Nun ist also Rose Valley die sechste Brennerei, die eine Abfüllung bei Malts of Germany präsentiert, diese reifte in Cognac und Bourbon Casks und kommt mit erhöhter Trinkstärke von 49,2% daher. Bei einem Gewinnspiel im Dezember habe ich eine 5cl-Miniatur gewonnen. Jetzt komme ich endlich dazu, mich sehr intensiv mit dem Tropfen zu beschäftigen.
Freitag, 10. Juli 2026
Kyrö x Game of Thrones - Whisky of Blood und Whisky of Fire
Vor einigen Tagen erreiche mich ein spannendes Paket von Micha Fritzen, dem deutschen Brand Ambassador von Kyrö Whisky aus Finnland. Enthalten waren zwei Samples der beiden brandneuen Abfüllungen von Kyrö, die im Rahmen der Partnerschaft mit Game of Thrones entstanden sind. Wie bei Kyrö üblich handelt es sich jeweils um Rye Whiskys, in diesem Fall einmal als Variante ohne Rauch als Whisky of Blood und einmal als rauchige Abfüllung als Whisky of Fire. Nun muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich mit Game of Thrones wenig anfangen kann, aber das mach natürlich den Whisky nicht weniger interessant, ich kann nur keine Assoziationen zur Serie herstellen. Das ändert also überhaupt nichts daran, dass ich mich nun sehr darauf freue, die beiden Tropfen zu probieren.
Dienstag, 7. Juli 2026
Besuch bei der Nordisk Braenderi in Fjerritslev / Dänemark
Nach dem diesjährigen Thy Whisky Festival blieben meine Frau und ich noch für ein paar Tage im Norden Dänemarks. Ausnahmsweise hatten wir im Vorwege diesmal keine Brennerei-Besuche geplant, bis wir in Aalborg in einem sehr gut sortierten Whisky-Shop, Skovlund Vin & Spiritus mitten in der Stadt, über eine Abfüllung von der Nordisk Braenderi gestolpert sind. Kurzerhand nahm ich Kontakt zu Inhaber Anders Bilgram auf, der übrigens auch schon Thy gegründet hatte und viele Jahre für sie destilliert hat. Glücklicherweise fand sich ein Zeitfenster, in dem Anders uns in seiner Brennerei begrüßen und uns herumführen konnte. So machten wir uns an einem Freitagmorgen auf den Weg ins rund 45 Kilometer von unserer Ferienwohnung entfernte Fjerritslev, wo Anders neben Whisky auch Rum, Gin und andere Spirituosen herstellt. Ich kann schon vorab sagen, dass sich dieser Ausflug mehr als gelohnt hat, denn Anders ist ein wirklich sehr sympathischer Typ, der ganz nebenbei auch noch tollen Whisky herstellt.
Dienstag, 30. Juni 2026
Sechs Abfüllungen von Claxtons: Red Comyn, Glenburgie 9yo, Auchroisk 11yo, Deanston 11yo, Tobermory 13yo, Ardnamurchin 8yo
Vor einigen Tagen erreichte mich mal wieder ein "Care-Paket" von Kirsch Import, das einige Samples enthielt. Darunter befanden sich auch sechs Abfüllungen vom unabhängigen Abfüller Claxtons, den ich nun schon seit einigen Jahren beobachte, weil mir seinerzeit die sehr auffälligen Flaschen vor fast zehn Jahren in Berlin im heutigen Whiskyhain aufgefallen sind. Tatsächlich klingen auf dem Papier alle sechs Abfüllungen für mich sehr spannend, aber gerade Tobermory und Deanston gehören schon lange zu meinen Favoriten. Besonders gespannt bin ich auch auf den Ardnamurchin, den ich mir aber fürs Finale aufhebe. Um auch mich selbst jetzt nicht länger auf die Folter zu spannen, steige ich direkt ein und orientiere mich mangels anderer sinnvoller Kriterien mit Ausnahme des Rauchs beim Ardnamurchin an den Alkoholstärken.