ACHTUNG: Der Inhaber der Brennerei vertritt öffentlich eine Meinung, die meinen eigenen Überzeugungen absolut widerspricht. Es gibt auf Drams United absolut keinen Platz für rechtsradikales Gedankengut. Trotzdem habe ich mich dazu entschieden, den Beitrag online zugänglich zu lassen, denn vorrangig geht es hier um das Produkt. Trotzdem werde ich persönlich auf den Kauf und Konsum weiterer Produkte dieser Brennerei verzichten und empfehle dies auch jedem anderen Genießer, dem demokratische Werte am Herzen liegen.
Auch an unserem zweiten Tag in Karlsruhe stand ein Destilleriebesuch auf dem Plan. Nachdem wir uns Vormittags den Zoo angesehen hatten und später noch etwas Zeit im Park am Schloss verbrachten, ging es am Nachmittag dann zu Scriptor, wo uns Michael Schreiber und seine Tochter Judith erwarteten. Hier unternahmen wir eine kleine Reise durch das Sortiment der Brennerei und durften einen Blick auf die Brennanlage werfen. Hier ist sogar im Vergleich zu vielen anderen deutschen Brennereien alles eine Nummer kleiner, aber das macht letztlich auch den Charme aus. An der Straße steht ein Tisch mit Obst, das man gegen Zahlung in eine Vertrauenskasse mitnehmen kann. Kommt man auf den Hof, findet man mehrere Tonnen, in denen Obst für verschiedene Brände fermentiert und im Fenster hängt ein Schild, dass man auch außerhalb der eigentlichen Öffnungszeiten klingeln kann. Kommt innerhalb von drei Minuten niemand, dann ist offenbar niemand zu Hause. Da wir uns glücklicherweise angemeldet hatten, war jemand zu Hause, so dass wir eine unterhaltsame Stunde in der kleinen Destillerie verbringen durften.