Ausnahmsweise geht es an dieser Stelle einmal nicht um Whisky, sondern ich beschäftige mich heute mit einem zumindest in meiner Erinnerung richtig tollen fassgelagerten Obstbrand. Aus der Destillerie Kammer-Kirsch stammt ein Kirschbrand, der im Rotweinfass reifen durfte. Erstmals probieren konnte ich die Brände von Kammer-Kirsch im vergangenen Jahr auf dem Bremer Bottle Market. Auch in diesem Jahr hatte Florian Weiß wieder einige Brände mit am Stand, wobei mich dieser Kirschbrand auf dem Bottle Market ganz besonders begeistert hat. Zum Glück drückte mir Flo zum Ende der Messe die Restflasche in die Hand, so dass ich mich nun auch noch einmal zu Hause mit diesem Brand beschäftigen kann. Ich bin richtig gespannt darauf, ob mir diese fruchtige Spirituose auf der heimischen Couch noch genauso gut gefällt wie auf der Messe.
Mittwoch, 20. November 2024
Mittwoch, 25. September 2024
Ramero Rum Single Cask Guyana Port Mourant 2003/2022 Bourbon Cask (Diamond Distillery)
Mit dem Besuch beim German Rum Festival in Berlin war es mal wieder Zeit für einen Blick über den Tellerrand. Meine Leidenschaft gilt natürlich weiterhin dem Whisky, aber ab und an darf es auch mal ein Rum sein. Besonders begeistert hat mich in Berlin unter anderem der Ramero Rum von den Heimat Distillers, die auf halber Strecke zwischen Mannheim und Stuttgart zu Hause sind. Neben zwei Abfüllungen, die ein Finish in verschiedenen Weinfässern erhalten haben, landete auch eine satte 19 Jahre alte Abfüllung von Diamond Distillers aus Guyana in meinem Rucksack, die im Port Mourant Still Verfahren aus Melasse hergestellt wurde. Dies ist übrigens die einzige Abfüllung der Heimat Distillers, die nicht in Deutschland reifte, sondern aus einem Lager in Liverpool stammt. Nach seiner Reifezeit im 190l-Bourbon Cask hat der Rum nun mit fassstarken 59,2% den Weg in mein Glas gefunden.
Sonntag, 18. Dezember 2022
Asbach Uralt Street Art Edition und Cellarmaster´s Collection (8yo, 15yo und 21yo)
Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert. So ziemlich jeder kennt diesen Spruch aus der Werbung aus den 80er und frühen 90er Jahren. Für mich war Asbach oder Weinbrand im Allgemeinen immer ein Getränk für die Generation meiner Großeltern. Tatsächlich werde ich auch immer älter, bin aber noch lange nicht in der Rentengeneration angelangt. Trotzdem hat mich die aktuelle Street Art Edition von Asbach so sehr angesprochen, dass ich auch neugierig auf die Abfüllungen aus Rüdesheim geworden bin. Dabei hat mich nicht nur der Uralt interessiert, sondern ich wollte auch gerne wissen, wie sich der Brand nach acht, 15 und 21 Jahren im Fass verhält. Freundlicherweise wurde mir von Asbach ein entsprechendes Package zur Verfügung gestellt, so dass ich mich nun ganz ausführlich durch die Jahre probieren kann.